Whitelist in China – und keinen interessiert’s


Bald können in China nur noch zuvor von der Regierung freigegebene Webseiten angesehen werden. Dies könnte eine starke Ausweitung der derzeit schon umgreifenden Zensur sein.

Die chinesische Regierung hat ihre Auflagen zur Registrierung von .cn Domains stark verschärft. Chinesische Bürger benötigen zur Registrierung einer Domain spezielle Gewerbelizenzen und Anträge. Seiten, die nicht auf die vorgeschriebene Art registriert und freigegeben wurden, werden in China nicht mehr erreichbar sein. Das gilt auch für alle Seiten, die bereits vor der neuen Regelung bestanden haben. Vermutlich werden auch nicht chinesische Internet-Seiten in China gesperrt. Wer übrigens ein Mal gegen die Regelungen verstößt, darf künftig gar keine Domains mehr registrieren. Alle im chinesischen Internet zukünftig sichtbaren Seiten wurden vorab von der Regierung geprüft und freigegeben – sind also auf der “Whitelist”.

Die Gründe für die Zensur, die von chinesischen Behörden für diese Maßnahmen genannt werden, sind Pornografie, Gewaltverherrlichung, Spielsucht und Schadcode. Davor sollen die chinesischen Bürger und der Rest der Welt geschützt werden. Die neue Regelung ist allerdings sehr weit gefasst: “Domain names that have not registered will not be resolved or transferred”. Domain-Namen, die nicht registriert wurden, werden nicht aufgelöst oder übertragen.

Meine erschreckenden Feststellungen

Bei dieser Whitelist handelt es sich im höchsten Maße um Zensur, die die freie Informationsgewinnung und -verbreitung über das Internet verhindern wird, wenn sie tatsächlich wie angekündigt im nächsten Jahr umgesetzt wird. Daher wundert es mich wieder einmal, dass das Thema anscheinend in Deutschland weitgehend ausgeblendet wird. Das zeigen die wenigen deutschsprachigen Artikel in der Presse, die ich bei Google News finden konnte und auch die Google Suchanfragen zeigen, dass “Zensur” zum Beispiel im Gegensatz zu “Terror” in Deutschland weitaus weniger interessant ist.

Da wird offenbar lieber über fadenscheinige und privatsphärenverletzende Maßnahmen zum Schutz vor Terroranschlägen diskutiert, als über die Zensur in China. Und das obwohl in den letzten acht Jahren nur drei islamistische Anschlagversuche auf Flugzeuge unternommen wurden, die allesamt scheiterten. Selbstverständlich sind Terroranschläge etwas grausames, allerdings betrifft die Internetzensur weitaus mehr Menschen als gescheiterte Anschlagsversuche.

An dieser Stelle habe ich mich an ein Zitat von Dr. Hans-Peter Uhl (MdB, u.a. im Innenausschuss) erinnert, der Provider per Gesetz dazu zwingen wollte, bestimmte Seiten zu löschen: „Was die Chinesen können, sollten wir auch können. Da bin ich gern obrigkeitsstaatlich.“ Ich hoffe, darüber denkt er spätestens heute anders.

China ist nicht allein

Auch in Australien, Polen und Deutschland wird eine Internetzensur von verschiedenen Gruppen gefordert, Weißrussland führt die Zensur in den nächsten Tagen ein. Die Vereinigten Arabischen Emirate und der Iran sind schon seit längerem dabei. Dieses wertvolle Gut der Meinungs- und Pressefreiheit sollte definitiv besser beschützt werden – von uns selbst und von unseren Regierungen. Wir sollten uns ihrer Wichtigkeit bewusst werden und aktiv dafür eintreten, dass wir und unsere Mitmenschen auf der ganzen Welt diese Freiheit haben können.



Die Person hinter dem Blog


In der Blogwiese wurde Hannes auf eine schöne Aktion namens “Website Finger Hold – Die Person hinter dem Blog” aufmerksam. Viele Blogger machen schon mit und so konnten es natürlich der Hannes und ich an diesem schönen Sonntag Nachmittag auch nicht lassen ein entsprechendes Foto zu der Aktion zu machen.

Mehr Infos zur Aktion und viele andere Fotos von vielen Leuten hinter Blogs gibt’s im Artikel bei Jeriko. Und hier sind unsere Bilder.

@joblerone

und

@ht82



Warum nutzt Du Web 2.0 Angebote?


Im web 2.0 wird fleißig gebloggt und getwittert. Es werden Fotos, Videos und Musikstücke veröffentlicht, Nutzerprofile erstellt und privates wird freiwillig in die Öffentlichkeit getragen. Es werden Produktrezensionen geschrieben, Empfehlungen gegeben und unaufhörlich Wikipedia-Beiträge erstellt und bearbeitet. Der Content wird gelesen, verlinkt, verbreitet, kommentiert und diskutiert.

Für viele unbegreiflich

Was für mich und viele andere zu einer bereichernden Freizeitbeschäftigung und zu einem Teil des Lebens geworden ist, ohne den man nicht mehr auskommen möchte, ist der breiten Masse in Deutschland noch nicht begreiflich.

Fragen über Fragen

Was sind das für Leute, die Zeit dafür haben, sich mit derartigen Dingen zu beschäftigen? Die ihre Zeit damit verschwenden,



Lieblingswerbespot


Werbefilme nerven und sind langweilig. Zumindest die Meisten und vor allem, wenn man sie schon einmal gesehen hat. Doch bei diesem Spot verhält es sich bei mir anders. Schon seit über einem halben Jahr lässt er mich nicht in Ruhe, alle paar Wochen erinnere ich mich an ihn, suche ich ihn bei Youtube heraus und schaue ihn mir ein paar Mal an.

Entstehung

Der Werbespot hatte seine Fernseh-Premiere am 28. September 2007 und lief im Rahmen der “Think Different“-Kampagne von Apple. Er wurde von der Werbeagentur TBWA  erstellt, die auch den berühmten Werbespot “1984” gemacht hatte. In Steve Jobs’ Abwesenheit von 1985 bis Dezember 1996 wurde TBWA nicht mehr engagiert. 2007 jedoch, nach der Rückkehr Steve Jobs’ zu Apple machte sie die Kampagne, die Apples Markenimage wieder herstellen sollte. Der Slogan “Think Different” sollte Apple von IBM abgrenzen, die mit dem Slogan “Think” warben. TBWA schlug zuerst vor, Mitarbeiter von “Dreamworks” zu zeigen, wenn diese an Mac Computern arbeiten. Jobs entschied sich jedoch gegen



Volltext RSS-Feeds: Lies’ doch wann Du willst!


Du sitzt im Zug oder im Wartezimmer und möchtest ein paar Artikel lesen, aber kannst es nicht, weil Dein iPhone oder iPod gerade keinen Internetempfang hat. Abhilfe schafft hier NetNewsWire, gefüttert mit Volltext-RSS-Feeds.

Für alle, die erst mal wissen möchten, was ein RSS-Feed ist, empfehle ich diesen Artikel im Blog von Hannes Trapp.

NetNewsWire für den Rechner

NetNewsWire ist ein kostenloser Feedreader für Mac. Damit können bequem am Rechner RSS-Feeds hinzugefügt und natürlich auch gelesen werden. Das Programm unterstützt auch Atom-Feeds und Podcasts.

NetNewsWire für iPhone und iPod Touch

Zusätzlich kann man sich dann für das iPhone oder den iPod Touch die App von NetNewsWire laden. Diese gibt es kostenlos im App Store. Das Besondere an der Nutzung dieser App ist, dass sie mit dem Server von NetNewsWire synchronisieren kann. Das bedeutet, dass alle Deine RSS-Feeds, die Du auf dem Rechner in NetNewsWire abboniert hast, automatisch auch auf Deinem iPhone oder iPod Touch empfangen werden sobald die App geöffnet wird und Internetempfang besteht.



o2 – Mysteriöse Downloads und Kundenservice der Extraklasse


Gerade eben habe ich meine aktuelle Handyrechnung eingesehen und sie hat den dreifachen Betrag wie gewöhnlich. Bei einem Blick auf den Einzelverbindungsnachweis war auch klar warum – 20 Euro netto für Internetnutzung und 28 Euro netto für sogenannte ‘Mehrwertdienste’, die genau jeden Dienstag mehrmals in Anspruch genommen wurden. Nur nutze ich weder das Internet über mein Handy noch lade ich Bilder, Klingeltöne, Musik, Filme oder Spiele.

Sofort habe ich beim o2 Kundenservice angerufen. Ich habe bereits letzten Herbst bei Vertragsschluss sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Heute wurden wieder einmal alle Wünsche erfüllt. Ohne Warteschleife wurde ich sofort einer Mitarbeiterin zugewiesen, der ich meinen Fall schildern konnte. Sie erläuterte mir die entsprechenden Rechnungsposten, konnte aber leider auch nicht sagen, ob und wer meinen Handyvertrag missbraucht hatte.



Darf ich vorstellen…


…meine brandneue Kamera. Sie ist heute angekommen. Eine Supersampler mit vier Linsen, welche nach dem Auslösen innerhalb von zwei Sekunden vier Panoramafotos auf ein Bild macht. Im Speed-Modus macht sie die vier Fotos sogar in 0,2 Sekunden. Damit lassen sich zum Beispiel Bewegungsabläufe festhalten. Abgesehen von dieser Wahl sind keine weiteren Einstellungen möglich. Ab einer Entfernung von 30 cm reicht die Schärfentiefe bis unendlich. Die Kamera ist wie gemacht ist zum Lomografieren. Ich bin sehr gespannt auf den ersten Film!

SuperSampler



Cinemizer – Kino durch die Brille


Im letzen Jahr haben wir an der BA für eine Präsentation eine Produktidee der Zukunft entwickelt – eine Brille mit eingebauten Displays mit der man alles von zu Hause aus machen kann. Durch einen Einkaufsmarkt gehen und Produkte einpacken, die einem dann zugeschickt werden oder sich mit Freunden in fiktiven Räumen treffen und unterhalten, die Vorlesung live ansehen, im Internet surfen. Völlig ortsunabhängig.

Ganz so weit ist es leider noch nicht, aber ab Februar/März soll es in Gravis Shops in Deutschland den Cinemizer von Carl Zeiss geben. Mit einer Auflösung von 640×480 Bildpunkten können Filme direkt von iPod, DVD-Player oder Laptop angesehen werden. Das soll genauso wirken wie eine zwei Meter entfernte Leinwand mit 115cm Diagonale.

Die Brille sieht leider ziemlich dick aus, dafür kann man sich zwischen verschiedenen Farben entscheiden. Ich persönlich habe mich schon hier als Lead-User beworben :-) Und hier bei Macnotes gibt es einen ausführlichen Testbericht.

Hier für euch noch den Werbefilm und einen kleinen Anwendungstest.





Das neue MacBook Air macht Komplexe!


Tja jetzt geht es Laptops angesichts des MacBook Air ähnlich wie uns armen Frauen mit Topmodels. Apple treibt den Figurwahn der Laptops auf die Spitze ;-)



Eindeutig zweideutige Firmenlogos


Im Marketing Blog von Miel Van Opstal findet ihr eine sehr schöne Bilderserie mit acht zweideutigen Firmenlogos. Wer die designed hat war entweder auf Entzug oder folgt dem Motto ‘Sex sells’. Vielleicht auch beides.