Eine sechseinhalb Stunden lange Zugfahrt trennt Karlsruhe von Amsterdam. Ich hab ja eigentlich gedacht, ich könnte nach nur 3 Stunden Schlaf in der Nacht im Zug die meiste Zeit schlafen. Aber daraus wurde nichts…anstatt mich müde zu fühlen ging es mir eher so wie dem Hauptdarsteller in Crank – voller Adrenalin. So hab ich mir die Zeit dann damit vertrieben hunderte von Fotos aus dem Zugfenster…
…und fast genauso viele bei leckerem Kaffee im Starbucks vor dem Kölner Dom zu machen
. Die Starbuckstoiletten waren geschlossen, weil es dort gebrannt hatte – also musste ich die im Bahnhof besuchen. Ich sehe es ja gerade noch ein 50 Cent zu bezahlen wenn die Toilette dafür schön sauber ist. So einen Preis wie dort hab ich allerdings noch nie gesehen – 1,10 EUR für einmal pinkeln gehen. Das musste ich jetzt einfach los werden. Es roch für diesen Preis ganz penetrant nach Putzmitteln aber sauber war’s trotzdem nicht. Memo: immer im Zug gehen – is zwar auch meistens nicht lecker, aber im Fahrpreis enthalten!
Seid froh, dass ich euch nur jeweis eines davon zumute
Quasi mit links haben Nicky und ich dann unsere tooootal leichten Koffer in die Ubahn geschleppt, um uns mit unserer neuen Kollegin am Bahnhof bei der Firma zu treffen. Sie ist supernett und sehr jung – ich glaube das wird wirklich schönes Arbeiten!
Und wirklich schönes Wohnen gibt es hier auch. Wir haben eine 3-Zimmer Wohnung mit Ess-Wohnküche, Klo, Bad, Balkon und zwei Schlafzimmer. Alles voll edel. Das beste ist aber die Lage: mitten im Zentrum von Amsterdam zwischen Cafes, Grachten und Läden. Wunderbar.



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