Wochenendurlaub


Wie Urlaub kam es uns vor – viel länger als nur die zwei Tage, die wir mit unserem Mietwagen unterwegs waren.

Samstag früh holten wir den Wagen ab – einen Mitsubishi Colt. Silber. Leider ohne Navi. Ein Glück, dass Sixt Landkarten zu verschenken hat! Gut gerüstet war unser erstes Ziel der größte Markt Europas: Der Beverwijkse Bazaar. Wir waren dort drei Stunden lang und konnten nur einen kleinen Teil des Marktes sehen. Er erstreckt sich wie eine Messe über mehrere Hallen und Höfe und ist so groß, dass nicht mal ein Tag genügt um alles zu erkunden.

DSCF9730.JPG

Die zweite Station war Bloemendaal an Zee. Ein kleiner Ort zwischen Dünen und Meer. Im Sommer ist dort wohl der ganze Strand voller Badegäste und Strandpavillions. Gestern war davon nichts zu sehen – ein paar Spaziergänger am Meer, ansonsten war es sehr ruhig. Wir haben im schönsten Restaurant Bloemendaals Pasta auf der Sonnenterasse mit Blick auf’s Meer gegessen und uns gefühlt wie im Urlaub!

Bloemendaal

Nach einem schönen Strandspaziergang ging’s weiter nach Den Haag. Im Stadtteil Scheveningen genossen wir bei leckerem Eis einen Spaziergang auf den Seesteg.

Scheveningen

Später haben wir noch einen Blick in den Stadtkern von Den Haag geworfen.

Den Haag

Auf dem Weg von Den Haag nach Rotterdam lohnt es sich ein bisschen Zeit in Delft zu verbringen. Ein kleiner und sehr gemütlicher Ort mit schöner Altstadt und viel Charme. Es erinnerte uns ein wenig an Amsteram – nur klein und ruhig. Auf dem großen Platz vor der Nuewe Kerk haben wir uns einen Kaffee und Poffertjes (mini Pfannkuchen) gegönnt.

Delft

In Rotterdam machten wir einen kleinen Spaziergang im Stadtzentrum. Die Bauten sind dort alle sehr neu und modern, bis auf ein großes historisches Gebäude dessen Zweck ich leider nicht kenne. Viel spektakulärer war danach ein Spaziergang am Hafen. Ganz zufällig haben wir eine wunderschöne Promenade entdeckt – mit Blick auf die Skyline und auf die Häfen Rotterdams.

Rotterdam

Rotterdam

Auf der Heimfahrt war dann noch unser letzter Wunsch für dieses tolle Wochenende ein paar holländische Windmühlen zu sehen. Von der Autobahn aus sind wir abgefahren um eine aufzusuchen. Eine Windmühle im Sonnenuntergang rundete dann noch unsere schöne Reise typisch holländisch ab.

Bei Leiden



Hartelijk welkom in Amsterdam!


Eine sechseinhalb Stunden lange Zugfahrt trennt Karlsruhe von Amsterdam. Ich hab ja eigentlich gedacht, ich könnte nach nur 3 Stunden Schlaf in der Nacht im Zug die meiste Zeit schlafen. Aber daraus wurde nichts…anstatt mich müde zu fühlen ging es mir eher so wie dem Hauptdarsteller in Crank – voller Adrenalin. So hab ich mir die Zeit dann damit vertrieben hunderte von Fotos aus dem Zugfenster…

DSCF8712.JPG

…und fast genauso viele bei leckerem Kaffee im Starbucks vor dem Kölner Dom zu machen ;-) . Die Starbuckstoiletten waren geschlossen, weil es dort gebrannt hatte – also musste ich die im Bahnhof besuchen. Ich sehe es ja gerade noch ein 50 Cent zu bezahlen wenn die Toilette dafür schön sauber ist. So einen Preis wie dort hab ich allerdings noch nie gesehen – 1,10 EUR für einmal pinkeln gehen. Das musste ich jetzt einfach los werden. Es roch für diesen Preis ganz penetrant nach Putzmitteln aber sauber war’s trotzdem nicht. Memo: immer im Zug gehen – is zwar auch meistens nicht lecker, aber im Fahrpreis enthalten!

DSCF8557.JPG

Seid froh, dass ich euch nur jeweis eines davon zumute ;-)

Quasi mit links haben Nicky und ich dann unsere tooootal leichten Koffer in die Ubahn geschleppt, um uns mit unserer neuen Kollegin am Bahnhof bei der Firma zu treffen. Sie ist supernett und sehr jung – ich glaube das wird wirklich schönes Arbeiten!
Und wirklich schönes Wohnen gibt es hier auch. Wir haben eine 3-Zimmer Wohnung mit Ess-Wohnküche, Klo, Bad, Balkon und zwei Schlafzimmer. Alles voll edel. Das beste ist aber die Lage: mitten im Zentrum von Amsterdam zwischen Cafes, Grachten und Läden. Wunderbar.

DSCF8778.JPG